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RE-Buch 2024

Nach einer für meine Verhältnisse geradezu mustergültigen Anreise ohne größere Umwege, Staus oder Verirrungen führte mein Navi mich geradewegs in den Stadtgarten. Trotz der frühen Stunde begriff ich rasch, dass dies nicht der richtige Parkplatz sein konnte und bog aufs Geratewohl einfach eine Straße weiter links ein. Siehe da – mein Wegweiser fand eine Alternativroute, die mich an den gewünschten Ort brachte.

Der Aufbau gestaltete sich mit knapp zweieinhalb Stunden Vorlauf sehr entspannt. Meine altbekannten Nachbarn, z.B. Lea Lessek Autorenseite, Daniela Vogel, Maike Johnke, Felizitas Montforts und Marita Kürschner, die teilweise später eintrafen, waren mal wieder wesentlich schneller beim Aufbau. Anschließend blieb dennoch etwas Zeit, die Stände in der weitläufigen, luftigen Halle mit den großen Glasflächen zu bewundern. Alles schien perfekt organisiert und optisch ansprechend gestaltet.

Dann war es zehn Uhr. Wir wappneten uns für den Ansturm von Buchnerds und lesebegeisterten Familien. Leider blieb es über den Tag verteilt bei einem mehr oder weniger stetigen Tröpfeln von kleinen Besuchergrüppchen, die sich in der Halle verloren und „unseren“ Gang oft längere Zeit völlig leer ließen.

Da blieb genug Zeit für Späße unter "Kolleginnen" (im Bild: Daniela Neuy, Verlegerin des Neubach-Verlags).
Dennoch verirrten sich ein paar kleine und große Bücherfreunde an meinen Stand, darunter einige bekannte Gesichter von Bloggern und Lesern, die freudig begrüßt wurden.

Diesmal fand „Stoffi“ vermehrt Anklang bei den jungen Gästen. Das hat mich unheimlich gefreut, da es die hochwertigen Hardcover nicht mehr im Handel gibt und ich den vielen Exemplaren, die noch bei mir lagern, ein liebevolles, stofftieraffines Zuhause wünsche.
Bei der Tombola zugunsten des Vereins „Ambulanter Kinder- und Jugend-Hospizdienst e.V.“ konnte man sich gegen eine Spende aus der riesigen Fülle an Büchern, Goodies und anderen Preisen beim glücklichen Ziehen eines „Gewinn-Loses“ etwas aussuchen. Mir persönlich fiel das schwer, sodass ich eine gefühlte Ewigkeit vor dem Konglomerat stand und mich nicht entscheiden konnte.
Auch ein Bild mit dem Fußball-Maskottchen "Ährwin" habe ich ergattert. 

Mein persönliches Highlight erfolgte am frühen Nachmittag mit der Lesung aus „Rebellion der Drachen“. Diese war – gemessen an den Besucherzahlen – recht ordentlich besucht und lockte anschließend ein paar Zuhörer an meinem Stand. Leider war das Interesse an den Lesungen insgesamt eher verhalten, trotz der Übersicht im schön gestalteten Messe-Journal, das jedem Aussteller und Besucher zur Verfügung stand. 

Hier ein gemeinsames Foto mit Kinderbuchautor Frank Albers, den ich bisher nur aus den sozialen Netzwerken kannte. 

Hier mein Fazit zur RE-BUCH:

Top organisiertes, von langer Hand beworbenes und vorbereitetes Event! Fürs erste Mal war die Messe trotz Ferienbeginn in NRW plus „Konkurrenzveranstaltung“ in Gelsenkirchen sowie Eintrittspreis (für den guten Zweck) mit 600 Gästen gar nicht mal schlecht besucht. Das schöne Ambiente sowie die gute Verpflegung trugen sehr zu einer Wohlfühlatmosphäre bei.
Ich komme gerne wieder.
😊

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