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Stuttgarter Buchmesse

Freitag, 21.02.2025

Die lange Anreise nahm ich ab Freitagmittag direkt von der Arbeit aus in Angriff (von dort aus waren es knappe 5 Stunden) – ab Gießen gemeinsam mit Lara Lorenz, die bereit war, nicht nur den Platz in ihrem Kombi, sondern ebenso das Hotelzimmer und den Ausstellungstisch mit mir zu teilen.

 

Unser Hotel lag praktisch in Spuckweite zur Schwabenlandhalle. Also schätzten wir uns glücklich, den vermeintlichen VIP-Parkplatz in der Tiefgarage direkt am Treppenaufgang zum richtigen Saal erwischt zu haben, genossen leckeres mexikanisches Essen mit Live-Musik und legten uns nach dem langen (Arbeits-) Tag zeitig aufs Ohr, um am nächsten Morgen fit zu sein.

 

Samstag, 22.02.2025

Leider erwies sich unser Parkplatz dann doch nicht als optimal, da wir mit unseren gesamten Prötteln einmal außen ums halbe Gebäude zuckeln mussten, um zum richtigen Eingang zu gelangen. Keine leichte Angelegenheit – bergauf und (in meinem Fall) mit angezogener Rollenbremse. Öhm. Tja … Abgesehen vom hohen Peinlichkeits-Grad machte mir die sportliche Herausforderung als eingefleischter Fitness-Junkie knapp die Hälfte.  

 

Wir quetschten unsere mannigfaltigen Bücher auf jeweils 80 x 80 Zentimeter Stellfläche und wappneten uns für die Besuchermassen, die sich seit kurz nach neun draußen zu einer schier endlosen Schlange aufstauten. Allein dieser Anblick war unglaublich!

Dann fiel der Startschuss, die Hallen füllten sich rasch, bis es an einigen Stellen kein Durchkommen mehr gab.

Und immer noch standen Unmengen an Buchnerds vor dem Eingang und wollten hinein! Die mehrere Hundert Meter lange Schlange war auch um viertel vor eins noch nicht merklich kürzer. Zwischen halb elf und sechzehn Uhr passierte ein nicht enden wollender Besucherstrom unseren bescheidenen Stand. Meine Nachbarin kam aus dem Erzählen, Signieren und Kassieren nicht heraus, während ich häufiger zuhörte und geduldig darauf wartete, dass ihre Zuhörer sich mein Angebot ebenfalls ansahen.

Meine Kinderbücher entlockten den meisten Besuchern ein ungläubiges bis mitleidiges Lächeln. Leider waren kaum Kids anwesend – verständlich angesichts der langen Wartezeiten und des Gedränges. Aber die Postkarten, Leseproben und auch Prints meiner Drachen-Jugendfantasy gingen ratzfatz weg. Mittags gab es schon keine Werbematerialien mehr (auch nicht vom Fantasten) und gegen vier war das letzte mitgebrachte Exemplar der Drachenrebellion verkauft. Zum Glück hatte der Gedankenreich Verlag noch etwas Reserve davon eingepackt.

Die habe ich allerdings dann doch wieder mit nach Hause genommen, da das Interesse plötzlich auf einen Schlag erlosch und die Halle sich nun doch merklich leerte.
Um achtzehn Uhr fand die Verleihung des Stuttgarter Buchpreises statt. Alle Anwesenden (Aussteller) im Hölderlinsaal applaudierten nach der schönen Tanzvorführung, die dieses Event einleitete.

  

 

Fazit: Ein mega organisiertes, unglaublich gut besuchtes Event, für das sich die weite Anreise definitiv gelohnt hat, und an dem ich nächstes Jahr gerne erneut teilnehme!     

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